Neue Nester in der Stadt

Zwischenzeitlich sind alle alten Standorte in der Stadt wieder mit Nestern belegt. Auch Orte, an denen die Störche bisher kein Nest bauen konnten (oder durften) sind wieder in Beschlag genommen worden. Insgesamt lassen sich im Moment sechs Standorte im Stadtgebiet beobachten.

Einen exakten Überblick, wann welche Störche in Hammelburg angekommen sind habe ich leider nicht. Da hat mir die Kommunalwahl zuviel Aufmerksamkeit geraubt.

Mönchsturm:

Das Storchennest am Mönchsturm ist bereits durchgehend seit 2009 belegt. Und seither wird es auch online übertragen. Damals erhielten die beiden Störche noch den Namen Jakob und Adele. Beide Störche sind schon längst nicht mehr da und mehrfach von anderen Eltern erstetzt worden.

Da die Störche in diesem Jahr wieder nicht beringt sind können wir wenig darüber sagen, ob die beiden schon mal hier in Hammelburg waren. In jedem Fall sind sie bereits am Brüten. Ihr Nest wird auf dieser Homepage übertragen.

Dieses Foto ist nicht aktuell, sondern aus dem Archiv

Viehmarkt:

Das Nest am Viehmarkt war auch bereit mehrfach belegt. Den Standort haben sich die Störche ohne selbst ausgewählt. Ursprünglich war dort keine Nisthilfe installiert. Da der Schornstein aber in Gebrauch ist hat man nun eine gute Lösung für Mensch und Vogel finden können.

Da das Nest deutlich tiefer liegt als am Mönchsturm lassen sich die Störche wunderbar vom Viehmarkt aus beobachten. Allerdings sind die Tier in sitzender Posititon auch hier nicht so leicht zu erkennen.

Adolf-Kolping-Straße:

Das Nest in der Adolf-Kolping-Straße liegt direkt an der Kreuzung zur Von-der-Tann-Straße. Für die Schüler liegt der Realschule und des Gymasiums liegt es ideal, um immer wieder mal einen Blick dort hin zu werfen. Allerdings liegt das Nest ebenfalls relaitv weit oben, so dass eine Beobachtung von der Straße aus nicht ganz so leicht ist.

Auch hier brüten die Störche nicht zum ersten Mal. Der Schornstein ist auch im Betrieb, aber Störche und Betrieb scheinen sich hier nicht so sehr in die Quere zu kommen.

Gärtnerei Goldstein:

Das Nest auf der Gärtnerei Goldstein stieß in der Vergangenheit nicht nur auf Gegenliebe. In diesem Jahr habe ich noch keine Unternehmungen zum Entfernen beobachten.

Die Störche scheinen sich ihr Nest eingerichtet zu haben, inwieweit Kopulation, Eiablage oder ähnliches bereits stattgefunden haben, konnte ich bisher nicht ausmachen. Ich bin mir derzeit auch noch nicht sicher, ob man vom Hochhaus aus einen Einblick hätte.

Zimmerei Rösser:

Die Zimmerei Rösser hatte ihre Bruthilfe schon vor längerem angebracht. Die Störche haben das Nest auch in den vergangenen Jahren dankbar angenommen.
Wenn die Störche im Nest sitzen kann man sie nicht so leicht beobachten. Da das Nest relativ groß ist hat man keinen leichten Einblick von unten.

Wer von Diebach nach Hammelburg rein fährt kann das Nest gleich auf der linken Seite sehen (siehe Foto). Gut beobachten kann man es aber auch aus der Straße „Am Weiten Weg“.


Bahnlinie/Kissinger Straße:

Völlig überraschend kommt das Nest an der Bahnlinie in diesem Jahr dazu. Dabei ist es gleichzeitig richtig spannend, denn keines der Nester ist so naturnah gebaut wie dieses. Es istzt auf einem alten „Baumstumpf“ und ist längst nicht so hoch wie alle anderen Nester.

Man kann es leicht beobachten, wenn man von der Esso-Tankstelle auf den Baumstumpf schaut oder am „Saunaweg“ spazieren geht. Und wer nicht so nah hin will, der kann es auch beobachten, wenn man in der Berliner Straße über die Bahnbrücke läuft. Siehe zweites Bild.

Gleichzeitig wäre es ideal für eine Übertagung ins Internet. Die Anwohner dürfen einen leichten Einblick in das Nest haben.


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